Aktuelles

Wir haben unseren eigenen Verkehrsübungsplatz

 

Ab sofort können die Bergschulkids mit ihren Fahrrädern für die Fahrradprüfung auf dem Schulhof üben.

Verabschiedung von Frau Ulpke

Am Dienstag, den 11.8.2020 haben wir in der Aula der Bergschule die Verabschiedung von Frau Ulpke gefeiert. Unsere ehemalige Schulleiterin hatte ungefähr 30 Personen eingeladen (mehr leider nicht aufgrund der Corona-Auflagen): das Kollegium, die Schulpflegschaft, einige befreundete Schulleiterinnen, die Hausmeisterin, Herr Bentgens, Frau Hallwass-Moussali und auch meine Wenigkeit, Frau Köser, die ja krankheitsbedingt momentan nicht arbeiten darf…

Da ich die letzten Jahre sehr eng mit Frau Ulpke zusammengearbeitet habe, war es mir ein großes Bedürfnis, ihr einen schönen Abschied, mit Rede und passendem Geschenk, zu gestalten. Das ist uns als Schulgemeinde, trotz der Hitze an diesem Nachmittag, auch gelungen! Frau Ulpke freute sich sehr über die zahlreichen Geschenke, Blumensträuße und lieben Worte und bedankte sich selbst auch mit einer kleinen Rede bei ihren Mitstreitern der letzten Jahre.

 

Um Sie als Schulgemeinde ein wenig mit hineinzunehmen in diese Verabschiedungsfeier, habe ich hier meine kleine Rede für Frau Ulpke angehängt.

Ich persönlich hoffe sehr, dass Herr Önder, als neue kommissarische Leitung der Bergschule, von der Elternschaft genauso unterstützt und getragen wird, wie Frau Ulpke und ich es in den letzten Jahren erfahren durften. Das war eine tolle Zeit mit vielen positiven Veränderungen für unsere Schule!!

Herr Önder bringt viel Motivation und wieder neue Ideen in seine Schulleiterschaft ein, auch dies sollten wir wagen und ihn bei seinen Vorhaben unterstützen!!

Ich persönlich freue mich sehr, wenn ich nach meiner Krebserkrankung wieder an der Bergschule arbeiten darf und kann den Tag schon gar nicht mehr erwarten…

Alles Liebe von mir und bis hoffentlich bald, Ihre Anja Köser

„Die Kapitänin geht von Bord“ oder „Das Märchen vom Bergschulschiff“

Rede anlässlich der Verabschiedung unserer lieben Schulleiterin Frau Sabine Ulpke

 

Liebe Bergschulgemeinschaft, liebe Gäste, liebe Frau Ulpke!

Nun ist es also soweit: der Tag ist gekommen, an dem wir gemeinsam die Verabschiedung unserer lieben Schulleiterin Frau Sabine Ulpke feiern wollen!

Frau Ulpke hat nicht nur unsere Bergschule mit viel Sinn, Verstand, Kompetenz und Herz geleitet und geprägt, sondern hat darüber hinaus noch viele andere interessante Fähigkeiten und Begabungen. So war sie über viele Jahre Segellehrerin und hat so manches schöne Meer mit dem Segelboot bereist. Diese besondere Kompetenz von ihr hat mich dazu inspiriert eine kleine Geschichte oder Märchen anlässlich ihrer Verabschiedung zu schreiben: es heißt „Die Kapitänin geht von Bord“ oder „Das Märchen vom Bergschulschiff“.

Es war einmal eine schmucke, sportliche Kapitänin eines großen Schiffes mit vielen Matrosen und noch viel mehr kleinen, lebendigen Passagieren. Eines Tages sagte sie zu ihren Matrosen:“ Seit vielen, vielen Jahren diene ich auf diesem Schiff. Nun ist es Zeit in meinen Heimathafen einzulaufen und mich ein wenig auszuruhen. Die See ist rau geworden und seit des Corona-Sturmes, der unser Bergschulschiff mächtig durchgerüttelt hat, verspüre ich den Wunsch wieder an Land zu gehen und von dort in Ruhe die Aussicht auf das Meer zu genießen. Ich übergebe einem neuen jungen Kapitän das Steuerrad, der euch mit viel Motivation und Dynamik und starker männlicher Kraft erfolgreich durch die stürmische See lotsen wird. Möge er mit Elan und Geschmeidigkeit alle tückischen Felsen, Drachen und Seeungeheuer auf eurem Weg umschiffen!“

Da waren die Matrosen und auch die kleinen Passagiere sehr traurig, dass die erfahrene Kapitänin von Bord gehen wollte, doch sie hatten viel von ihr gelernt und gönnten ihr von Herzen ihre Ruhepause.

In der Nacht erschien eine gute Fee und sagte zu der Kapitänin: “Weil du so treu und liebevoll deinen Dienst auf dem Schiff verrichtet hast, hast du drei Wünsche frei!“ Als erstes wünschte sie sich, dass das Schiff mit dem neuen Kapitän, allen Matrosen und Passagieren auch weiterhin seinen Kurs hält; die Fee strengte sich an und prompt ging der Wunsch in Erfüllung! Als zweites wünschte sie sich, dass sie auch weiterhin viel Kraft und Gesundheit besitzen möge, um interessante Projekte zu erkunden um auch „zu neuen Ufern“ aufbrechen zu können; auch dieser Wunsch wurde ihr gewährt. Ihr dritter und letzter Wunsch blieb aber geheim: den flüsterte sie leise der Fee ins Ohr und keiner weiß, was die beiden ausgemacht haben….

Von da an lebte sie glücklich und zufrieden mit ihrer Familie bis ans Ende ihrer Tage.

 

Soweit meine kleine Geschichte.

Aristoteles hat vor langer Zeit einmal gesagt: “Man kann den Wind nicht ändern, aber man kann die Segel richtig setzen.“

Genau dies haben Sie, liebe Frau Ulpke, für unsere Bergschule immer zum richtigen Zeitpunkt getan. Egal, was erledigt werden musste oder was uns als Schulgemeinschaft an Stürmen umgetrieben hat, Sie haben die Segel richtig gesetzt und uns erfolgreich durch so manche Klippe geführt. Und dabei hat sich die Schule positiv verändert und viel dazu gewonnen.

 

Nun müssen Sie die Segel im persönlichen Bereich richtig setzen, denn der Ruhestand bedeutet ja auch, „im sicheren Hafen mit seinem Lebensschiff“ angekommen zu sein. Aber Sie sind kein Mensch, der einfach nur zu Hause herumsitzt, sondern Sie suchen immer nach neuen Herausforderungen! Ihnen stehen nun alle Wege offen, Sie haben den Wind im Rücken und können Ihre Segel so setzen, dass Sie zu neuen, abenteuerlichen Ufern aufbrechen können!

Genau dies wünschen wir, als alte Matrosinnen und Matrosen, Ihnen von Herzen und danken Ihnen für Ihre Führung in den letzten Jahren.

Ich schließe mit dem alten Zuspruch und Wunsch der Seeleute für Sie: „Habe immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!“ „Ahoi!“

 

„Wir segeln in verschiedenen Richtungen über den Ozean des Lebens. Vernunft ist unsere Karte, Leidenschaft der Wind.“ (altes deutsches Sprichwort)

 

Alles Liebe und Gottes Segen und Bewahrung für den weiteren Lebensweg. Ich werde Sie nie vergessen!

Ihre Anja Köser

 

Telefonisches Beratungsangebot des Instituts für Jugendhilfe

Kontaktaufnahme in Corona-Zeiten: die Mausklasse schreibt sich Briefe!

Ich sitze an meinem Schreibtisch und grübele: Was machen wohl meine Mäusekinder so den ganzen Tag? Wie gehen sie mit der besonderen Ausnahmesituation der Kontaktsperre um? Wie kommen sie mit den Arbeitsplänen zurecht?

Ich als Lehrerin wäre jetzt gerne mit den Kindern in der Schule, in unserem Container, wo unsere herrlichen Frühlingspflanzen jetzt blühen, die wir im Herbst so liebevoll gepflanzt haben…und keiner sieht sie. Was für ein Jammer!

Aber nach einer Runde Selbstmitleid beschließe ich gegen die auferlegte Kontaktsperre etwas zu tun: wenn wir uns schon nicht sehen können, dann können wir uns doch wenigstens schreiben!! Schließlich haben wir vor Corona ja eine tolle Unterrichtsreihe zum Thema „Briefe schreiben“ gemacht. Der gute, alte, handgeschriebene Brief kann meine Mäusekinder erreichen oder auch die etwas schneller verschickte E-Mail!

Sofort mache ich mich ans Werk: schreibe einen Brief auf dem Computer, adressiere 24 Briefumschläge, verziere sie mit schönen Stickern (so etwas macht mir viel Spaß!) und gehe damit am nächsten Tag zu meiner Poststelle. Da ich den Kindern noch kleine Schokoladentäfelchen und ein Foto von unseren Schnecken eingepackt habe, lasse ich die Briefe lieber vorher auswiegen. Dann kaufe ich genügend Briefmarken und los geht’s! Der Postbeamte guckt mich schon etwas seltsam an, aber als ich ihm erzähle, dass ich als Lehrerin meinen Schülern schreibe, findet er die Idee auch ganz toll.

Dann beginnt das Warten; jeden Tag schaue ich erwartungsvoll in den Briefkasten oder meine Mails….und siehe da, schon am nächsten Tag bekomme ich von einigen Kindern E-Mails! Auch Tage später trudelt immer wieder ein Brief von ihnen ein. Ich bin total begeistert und freue mich sehr, dass wir auf diesen „altmodischen und neumodischen digitalen“ Wegen in Verbindung bleiben!

In den Briefen stellen die Kinder Fragen, schicken Fotos und selbstgemalte Bilder mit und wünschen sich sehnlichst, dass die Schule wieder beginnen möge.

Und ich? Mich trösten diese herzlichen Briefe ungemein und ich kann mit der seltsamen Situation besser umgehen, weil wir als Schulgemeinde wegen ein paar Viren nicht auseinanderfallen, sondern –trotz Kontaktsperre- in liebevollem Kontakt bleiben und aneinander denken. Jeder der Briefe wird von mir noch am gleichen Tag beantwortet, so bekomme ich dann auch wieder schneller Post……….. A. Köser

 

Kinder Homeoffice

Kinder-Homeoffice.pdf
PDF-Dokument [12.3 MB]

 

Maus macht Schule

 

Besondere Zeiten erfordern besonderes Fernsehprogramm :-)

 

Der WDR plant ein umfangreiches Bildungsprogramm mit der Maus! Viel Spaß beim Lernen!

 

https://presse.wdr.de/plounge/wdr/programm/2020/03/20200314_bildungsprogramm.html

„Corona-Notfallgruppe: da waren es von 250 Kindern nur noch 2!“

 

Es ist 7.45.Uhr und ich betrete unsere Bergschule. Alles ist furchtbar still, zum Glück sind die Hausmeisterin Frau Gromann und die Sekretärin Frau Motz da. Heute übernehme ich die erste Schicht der Corona-Notfallgruppe. Es sollen eigentlich 6 Kinder kommen, aber die meisten Eltern haben doch eine andere Betreuungsmöglichkeit gefunden und so kommen nur 2 Kinder. Wir drei schauen uns an und überlegen erst einmal, was wir heute an den Arbeitsplänen machen müssen und was als Pausenprogramm Spaß macht. Heute scheint die Sonne draußen und wir drei beschließen, unsere vier Stunden im Container und im Schulgarten zu verbringen. Nach zwei Stunden intensiver Arbeit an den Wochenplänen (mit herrlicher klassischer Musik im Hintergrund), wollen Pierre und Elena erst einmal ausreichend Zeit im frühlingshaften Schulgarten verbringen: sie holen sich von Frau Gromann Harken und Schaufeln und reinigen den Garten von Blättern und Ästen. Dann werden auch Blumen gepflanzt und gereinigt und Gräben mit Erde gefüllt. Zwischendurch frühstücken wir drei im Sonnenschein (natürlich nach ausgiebigem Händewaschen und Desinfizieren!). Danach kneten die Kinder und wollen die letzte halbe Stunde noch ein wenig im Computerraum an der Lernwerkstatt und anderen interessanten Dingen arbeiten. Danach übernimmt die OGATA.

Es war schön, sich heute einmal auf jedes einzelne Kind konzentrieren zu können und auch tolle Gespräche zu führen, die nichts mit Schule zu tun haben….

Meine erste Schicht ist vorüber. Ich schließe die Räume in der Schule zu und vermisse die Kinder meiner Klasse und das Rufen und Umarmen auf dem Flur:“ Hallo, Frau Köser!“ So eine leere Schule ist schon ziemlich gruselig und ich hoffe, wir haben Corona bald besiegt! Die Bergschule muss wieder wimmeln und summen wie ein Bienenstock….                         A.Köser

Die Bergschule wird digital!

 

Die Klasse 4b nahm im Februar an einem digitalen Projekt inspiriert durch das Team von Coding For Tomorrow teil. Nach einer Fortbildung überlegten Frau Kurutas und Herr Önder sich ein fächerübergreifendes Thema. Das Ziel der Unterrichtsreihe war es, digitale Steckbriefe über Zootiere für die Erstklässler zu erstellen, die im Frühling einen Besuch in den Duisburger Zoo planen.

Die Viertklässler schrieben zunächst in Kleingruppen Steckbriefe zu ausgewählten Zootieren, die anschließend mit der App ScratchJr programmiert wurden. Nach kurzer Einführung der App, arbeiteten die Kinder im offenen Unterricht an ihrem Projekt. Dabei waren sie sehr motiviert, kreativ und ideenreich, so dass schließlich viele tolle Ergebnisse entstanden.

Viel Spaß im Zoo!

 

Karneval in der Bergschule

„Wir Bergschulkinder sagen unsere Meinung und bestimmen mit unseren Ideen die Schule mit!“

 

Partizipation und Demokratieerziehung an der Bergschule

 

Seit einigen Monaten weht ein neuer demokratischer Wind durch unsere Bergschule: die Kinder in allen Jahrgangsstufen halten einmal in der Woche eine Klassenratssitzung ab. Hier werden im Plenum der Klasse ganz unterschiedliche Themen diskutiert: Welche Störungen sind in der letzten Woche vorgefallen? Was können wir in unserer Klassengemeinschaft verbessern oder was gelingt uns schon ganz prima? Wer braucht in der Klasse besondere Unterstützung, wer ist bereit zu helfen? Welche Dinge gefallen mir besonders gut oder welche Unternehmungen oder Veränderungen wünschen wir uns innerhalb der Klasse oder der ganzen Schule. Hierbei entstehen lebhafte Diskussionen, die durch „Regelwächter, Zeitwächter, Protokollant und Vorsitzenden“ gesteuert werden. Nur ab und zu greift auch einmal die Lehrerin ein, um z.B. einen  Vorschlag zu machen oder bei einer Konfliktlösung zu helfen. Ansonsten hält sie sich im Hintergrund und schenkt den Kindern viel Raum. Die Kinder nehmen diese besondere Stunde sehr ernst und halten sich sehr vorbildlich an die vorher festgelegten Regeln. Es  ist ihnen bewusst, dass sie hier mit ihrer eigenen Meinung gefragt sind und sie den Schulalltag ein Stück weit selbst gestalten können. Die Mausklasse z.B. hat viele neue Beschlüsse für ihre Klasse festgelegt: Jungen und Mädchen bekommen einen eigenen Ball, beim Aufstellen nach der Pause stehen Klassensprecher und Vertreter vorne und hinten, um aufzupassen und eine neue Sitzordnung, damit es nicht zu Störungen kommt und allen geholfen wird. Außerdem hatte sich die Klassengemeinschaft eine Unterrichtsreihe zum Thema „Wale, Delfine, Haie“ gewünscht und gleich einen passenden Ausflug zum Aquazoo dazu. Beim Umsetzen dieser Wünsche stellt man als Klassenlehrerin fest, dass die Kinder mit einer viel größeren Motivation dabei sind und ein viel differenzierteres Bewusstsein für die eigene Gemeinschaft mit all ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten bekommen. In jeder Woche ist es sehr spannend zu beobachten, welche Entwicklung die Kinder machen, immer mutiger ihre Meinung sagen und negative Dinge in der Klasse und der Schule ernsthaft benennen und Lösungen dafür suchen. Kinder sind tatsächlich durchaus in der Lage, Demokratie in ihrem kleinen Umfeld zu leben und auch aktiv zu gestalten! Und oft sind sie dabei weitaus mutiger und kreativer als wir Erwachsene!!

 

A.Köser

Die Nachfolge von Frau Pamperin trat nun die Tochter Sanela Grohmann an!

Den Weg, den Frau Pamperin 17 Jahre an dieser Schule als Hausmeisterin ging, nahm am 29.11. 2019  ein Ende. Unsere „Deta“ ging in den wohl verdienten Ruhestand.

Ihre Tochter Sanela Grohmann trat nun offiziell  die Nachfolge an! Die Kinder, Eltern,  Lehrer und Lehrerinnen freuen sich sehr, dass es wieder eine feste Ansprechpartnerin  für alle Aufgaben, rund um die Schule, gibt.

Frau Grohmann ist mit ihren 44 Jahren eine sehr erfahrene und kompetente Partnerin. Sie ist verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und bereits einen kleinen Enkelsohn, den sie – wenn nötig/ möglich- liebevoll in ihrer Freizeit betreut.  Sie lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Untermeiderich an der Bergschule und sie kennt die Menschen und deren Freud und Leid  im Stadtteil . Für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gibt es keine bessere Voraussetzung.

Ihr bisheriges Arbeitsleben gestaltete sich bunt und vielseitig. So arbeitete sie viele Jahre bei „Octeo“,  in der Gastronomie .......

Sie liest viel und gerne und in Ihrer Freizeit  kocht und backt sie leckere Gerichte für ihre Familie und für gute Freunde.

Hilfsbereitschaft und ein großes Herz für unsere Kinder zeichnen sie aus und durch ihr temperamentvolles Wesen und eine große Portion Durchsetzungskraft vertritt sie , wenn es sein muss, auch hartnäckig die Interessen der Schule.

 

Liebe Sanela, schön, dass Sie jetzt da sind und unser Team vervollständigen.

Verabschiedung von unserer guten Seele, unserer lieben Hausmeisterin Frau Pamperin

Am 29.11. 2019 war es endlich soweit! Unsere liebe Frau Pamperin, die 17 Jahre an der GGS Bergschule als Hausmeisterin arbeitete, durfte endlich ich den wohl verdienten Ruhestand treten. Frau Pamperin kümmerte sich um alle Angelegenheiten, die das Schulgebäude betraf. Sie fegte jeden Herbst, bis in den frühen Winter hinein das Laub auf dem Schulhof zusammen, verteilte den Kakao auf die Klassen, gab Toilettenrollen für die Kindertoiletten aus und kämpfte mit dem Immobilienmanagement und den ausstehenden Reparaturen.

In ihrer temperamentvollen Art schaffte sie sich Gehör bei der Schulleitung und den Handwerkern. In den letzten Sommerferien sorgte sie dafür, dass die „mobilen Klassenräume“ im Schulgarten aufgestellt wurden, überwachte den Aufbau und die Innenarbeiten sehr vertrauensvoll. So konnten die Klassen 3a und 3b am 1. Schultag des Schuljahres 2019/2020 einziehen. Sie blieb immer am Ball, wenn Handwerker uns  wieder einmal sitzen ließen und beschwerte sich laut und vernehmlich, wenn die Arbeiten im Schulgebäude mehr als einmal liegen blieben. Jeden Morgen ging sie den Schulhof ab, fegte zerschlagene Glasflaschen auf und bestellte den Sperrmüll, wenn der ehemalige Sportplatz wieder durch alten Müll, weggeworfene Elektrogeräte, Teppiche verschmutzt war.

Sie hatte ein Ohr für die Sorgen der Kinder und hörte ihnen zu. In den letzten Jahren konnte die liebe Frau Pamperin nicht immer dem Kinderlärm entfliehen. Das konnte für ihre Ohren schon recht anstrengend sein.

In der Zeit unserer Zusammenarbeit erlebte ich Frau Pamperin als hartnäckige kleine Person, die sich durch Fehler/ schlechte Informationen beim IMD nicht abspeisen ließ. Immer fanden wir als Team Schulleitung und Hausmeisterin eine einvernehmliche Lösung für unser Schulgebäude und zum Wohle unserer Schüler und Schülerinnen.

Mit Herzblut und einer gesunden Portion Impulsivität verteidigte und überwachte sie die kleinen und großen Reparaturarbeiten am Schulgebäude. Bis zum letzten Arbeitstag zeigte sich unsere liebe „Deta“ einsatzbereit.

 

Am Tage der Verabschiedung führten die 3. Und 4. Schuljahre ein grandioses Programm in der Turnhalle auf.

Frau Kurutas und die Klasse 4b trugen ein „Akrostichon“ auf die Buchstaben von „Hausmeisterin“ vor. Die 4a mit Frau Pernak sang das Lied „Ich schenk` dir einen Regenbogen.“

Frau Köser gestaltete mit den Kindern der 3a eine „Tanzperformance“ auf das Lied „Chöre“. Frau Pamperin konnte ihre Freud- und Leidtränen nicht mehr zurückhalten. Auch einige Kinder schluchzten und weinten mit ihrer Hausmeisterin. Das „Sockentheater“,  vorbereitet und durchgeführt von der Klasse 3c und Frau Hannak trieb den Gästen und Frau Pamperin „vor Lachen“ die Tränen in die Augen.

Wertschätzende Abschiedsworte von Frau Köser schlossen den offiziellen Programmteil ab. Überreicht wurden der lieben Hausmeisterin, die „nun alt genug ist“, in den Ruhestand zu gehen, ein selbstgestaltetes Erinnerungsbuch, in das sich Lehrerinnen und Lehrer sowie Kinder verewigt haben.

Im nachfolgenden Teil zauberte die Familie Pamperin ein leckeres Essen für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf den Tisch. Frau Pamperin wurde von ihrer eigenen Familie überrascht und freute sich auf das Wiedersehen mit ihnen. Frau Köser trug ein eigenes Gedicht vor und Frau Ulpke bedankte sich bei der Hausmeisterin für die zugewandte Zusammenarbeit. Sie lobte Frau „Deta“ für ihren unermüdlichen Einsatz mit Kopf und Herzblut.

Wir wünschen „Deta“ für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und vor allem Gesundheit.

 

Sabine Ulpke

St. Martin

 

HERBSTFEST

 

Das Herbstfest war ein toller Erfolg! Die Mitarbeiterinnen von Frau Mayrlechner und Frau Mayrlechner statteten das Fest mit viel Einsatz, Energie und Liebe aus! Das Wetter zeigte sich von seiner sonnigsten Seite. Erst gegen 19.00 Uhr fing es an zu regnen. Die Workshops und die Bewirtung waren gelungen. Es waren viele Meidericher Eltern und Kinder gekommen.

Was für eine Zahnwoche!

An der GGS Bergstr. gab es unter anderem in der Woche vom 16.09.- 20.09. 2019 leckere Kleinigkeiten rund um ein gesundes und nahrhaftes Frühstück. Die Kinder erwartete ein bunter Gemüse- und Obstteller, liebevoll in kunstvoll geschnittenen Formen. Die Salatgurke verwandelte sich in einen grünen Drachen und die Butterbrote waren mit schmackhaftem Käse und Dauerwurst belegt.

Die Kinder erfuhren am Zuckertisch, wie viele Stückchen Zucker in süßen Getränken und im Extraglas Nutella (ca. 550 Stück) steckt. Sogar in einem winzigen Zwergenjoghurt fanden wir 3 Stücke Zucker versteckt. Die Kinder staunten nicht schlecht über so viel Zucker!

Das Essen dieser süßen Köstlichkeit wurde von Frau Dr. Jonzczyk nicht verboten, zumindest nicht in Maßen, aber………..

Das Zähneputzen nicht vergessen! Das übten die Kinder in der Aula. Vorher besuchte jede Klasse das „Schwarzlichtzelt.“  Unsere Kleinen und Großen staunten nicht schlecht, als sie den teilweise noch schmutzigen Belag auf Ihren Zähnen sahen. Durch eine vorher aufgetragene Flüssigkeit konnten die Kleinen Ihre Beläge in Form eines weißen Schleiers sehr gut sehen. Einige Schüler gaben zu, dass sie morgens nicht die Zähne geputzt hatten. Ein kleiner Junge aus der Klasse 1a wollte unbedingt eine Unterrichtsstunde zum Thema „Karius und Baktus“ halten und bat seinen Klassenlehrer um Unterstützung. Nach einem gemeinsamen Zähneputzen (K-A-I) zeigten sich im Schwarzzelt keinerlei Beläge mehr.

Auch erfuhren alle Schüler und Schülerinnen was passiert, wenn ein Zahn, nach dem Genuss von zu vielen Süßigkeiten und schlechter Zahnpflege, krank und löchrig wird.

An Hand eines Zahnabdrucks aus Gips durften die Kinder Löcher bohren und den Zahn anschließend wieder mit roter oder blauer Knetmasse füllen. Zum Schluss durfte jedes Kind einen kleinen Zahn ausmalen und den Namen darauf schreiben. Geklebt wurden die kleinen, bunten Zähnchen in einen großen Zahn. 

Auf einer großen Leinwand aufgeklebt hängt der Zahn zum  Tag der Zahngesundheit 2019 nun als Kunstwerk in der Bergschule.

Die Kinder und Lehrer fanden die Woche rund um die „Zahngesundheit“ spannend, lehrreich und hoffentlich nachhaltig.

Die Bergschule wird „Digital fit“!

Was soll dieses Schlagwort wohl jetzt wieder bedeuten? Sollen die Kinder in der Schule nun auch noch mit Medien überfrachtet werden oder liegt in der sinnvollen Nutzung der Medien auch im Schulbereich der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft unserer Grundschulkinder?

Genau diesem Grundgedanken folgt die neue Initiative des Duisburger Schulamtes, mit der sechs sogenannte „Modellschulen“ gemeinsam digital fit gemacht werden, dieses Wissen an andere Grundschulen weitergeben und natürlich interessante Medien mit den Kindern ausprobieren können. Zu diesem Duisburger Modellprojekt gehört glücklicherweise auch die Bergschule und das Kollegium freut sich über die Teilnahme an diesem besonderen Prozess! Bei Fortbildungen und Erfahrungsaustauschseminaren wirken die Lehrerinnen und Lehrer der Modellschulen an der Qualität und Ausrichtung des Projektes mit, sie vernetzen sich untereinander und erhalten intensive, standortbezogene Unterstützung in Theorie und Praxis. 

Hier ist eine gemeinsame Entwicklung auch innerhalb des Bergschulkollegiums wichtig: Welche mediale Ausstattung haben wir an unserer Schule? Was hilft unseren Schülern eigentlich? Welche Unterrichtsthemen wollen wir medial unterstützen oder neu umsetzen? Welche mediale Erfahrung haben denn die Lehrerinnen und Lehrer der Bergschule?

Dies sind alles spannende Themen, die uns momentan sehr herausfordern. Aber wir freuen uns über das tolle Angebot und wollen vielleicht schon bald mit I-pads im Sachunterricht Werbefilme drehen, mit Lern-apps den Deutschunterricht verbessern, mit Autobots und Robotics Programmierungen üben. Mit unseren Beamern und Laptops zeigen wir schon im Sachunterricht und Religionsunterricht passende Filme. Also der Anfang ist gemacht und wir wollen alles ausprobieren…

 

Anja Köser

„Hurra, ich bin ein Schulkind und nicht mehr klein“…….        

 

Einschulung 2019/20

 

Am 29. August 2019 war es wieder soweit! Unsere Schulanfänger  und –anfängerinnen ( in diesem Jahr dreizügig) wurden eingeschult.

An diesem Morgen gab es gegen 5.30 Uhr ein heftiges Gewitter mit Starkregen, aber während der Einschulungsfeier kam die Sonne hervor und die Eltern der Schulpflegschaft und des  Fördervereins konnten die Gäste auf dem Schulhof mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen bewirten.

Der Einschulungsgottesdienst fand erstmalig in der Turnhalle statt und trotz der Hitze in den Räumen bewegten sich die Kinder gemeinsam mit den Lehrern und Pastören zu den Liedern „ich gebe dir die Hände“, „er hält die ganze Welt in seiner Hand“ zur Musik.

Anschließend begrüßten die Kinder der Klasse 2a die „Neuen“, begleitet durch das Gitarrenspiel von Frau Schubert, mit ausgewählten Liedern.  Nach den Rhythmen von „Sali Bonani“ klatschten die Kinder freudig mit. Die Klasse 2b tanzte und bewegte sich rhythmisch auf der Bühne und erntete viel Applaus.

Jetzt wurde es ernst. Die Klassenlehrerinnen Frau Klaßen und Frau Westenberg sowie Herr Önder riefen Ihre Kinder namentlich auf und führten diese zur ersten Unterrichtsstunde.

Die Eltern ´, Tanten, Onkeln, Opas und Omas wurden in der Zeit kurzweilig mit leckerem Kuchen, Wasser und Kaffee unterhalten.

Um 12.00 Uhr gingen die Eltern zu den Klassenräumen, um die Schultüten zu überreichen und im neuen Klassenraum Fotos zu machen.

Ein rundum gelungener erster Schultag!

Alle Jahre wieder…………..

 

 

verabschieden wir unsere Schülerinnen und Schüler der vierten Schuljahre. Am 12. Juli 2019 entließen die Klassenlehrerin Frau Westenberg (4b) und der Klassenlehrer Herr Önder (4a)  die Kinder, in der Hoffnung, Ihnen die wichtigsten Dinge für das Leben und die weiterführende Schule mitgegeben zu haben.

Das Wetter spielte in diesem Jahr zwar mit, zeigte sich jedoch nicht so sonnig und himmelblau wie im letzten Jahr. Einige Eltern der Viertklässler zeigten sich gerührt und auch traurig, weil nun die Grundschulzeit endete. Mütter und Väter, die während der vier Jahre die Bergschule, die Lehrer und Lehrerinnen bei vielen Festen und Feiern, in der Bücherei oder in der Schulpflegschaft unterstützten. Eltern, denen ein gesundes und vertrauensvolles Schulklima wichtig war. So flossen Tränen, weil eine gemeinsame Zeit zu Ende ging. Vermischt wurden die Trauertränen jedoch mit hoffnungsfrohem Blick auf das Kommende. 

Den Blick auf Zukünftiges richteten der Pastor und die Religionslehrerin Frau Köser. Sie stellten den Abschlussgottesdienst unter das Thema: „Wir gehen mutig in ein neues Land“. Mit Hilfe der alten Geschichte des Volkes Israel, das nach der Sklaverei in Ägypten endlich befreit in ein neues Land und eine neue Zukunft ziehen konnte, schlugen die beiden eine Brücke zum „jetzt und hier“ machten den Eltern und Kindern Mut, Vertrauen zu haben, um neue Wege und die zukünftige Schule zu erkunden. Wie die Kundschafter im alten Ägypten teilten sich Eltern, Kinder und Lehrer süße und saftige Weintrauben. 

Sie sprachen von Mut und Zuversicht und stärkten die Schüler und Schülerinnen für die Zeit nach den Ferien.

 

 

Die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe drei zeigten ein vielseitiges „Verabschiedungsprogramm“, so dass einigen Jungen und Mädchen die Tränen kamen.

Alte Schule, altes Haus… unser Lied zum Abschied stimmte die Kinder wehmütig.

Spätestens als zum Lied „ein Hoch auf uns…“ angestimmt wurde, ließen die Tränen nach und ein Lächeln und Freude überzog die Kindergesichter.

 

TRIXITT 

 

Trixitt, das Sportevent, kam erstmalig in diesem Jahr zu uns an die Schule.

SCHULREGELN

GGS Bergschule Schulregeln
Schulregeln Übersicht.pdf
PDF-Dokument [313.5 KB]

4 Jahre ist es jetzt fast her und die Freude ist schon jetzt riesig groß bei allen!

 

Am 12.03.2018 beginnt unsere Zirkuswoche! Dann dürfen wir eine Woche lang Zirkusluft schnuppern und am Ende heißt es wieder ....MANEGE FREI !

 

Am Freitag wurde schonmal, mit vielen helfenden Händen, das Zirkuszelt aufgebaut.

 

Einige Impressionen von der Zirkuswoche!

Zirkusartikel.pdf
PDF-Dokument [70.3 KB]
Druckversion Druckversion | Sitemap
© GGS Bergschule